Das Geschenk, auf das Sie schon immer gewartet haben?
Zähne am Galgen
Galgenhumor bei akutem Zahnweh - zur Ablenkung mit dem Buch:

Bin ich hier mit Hornweh richtig?    von Xenia Erdmann-Nomikos

Humor in Zeichnungen und Versen        ISBN 978-3-00-043201-9               9,00 € versandkostenfrei

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Schuhe

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Auf Kastanien-Flügeln

von Xenia Erdmann-Nomikos

Kinderbuch, 56 Seiten, mit farbigen Abbildungen

Bildgestaltung: Dr. Frank-Carsten Erdmann,
                         Xenia Erdmann-Nomikos

ISBN 3-00-015487-6               7,00 € + Versandkosten

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Inhalt

Andersens Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ und „Das hässliche Entlein“ waren für die Autorin als Kind wichtig. Sie gaben ihr Hoffnung.

Mit der beiliegenden Geschichte möchte die Autorin Kindern, die mit ihrem Kummer allein gelassen sind, Halt und Trost vermitteln – angelehnt an einen Ausspruch von R. W. Emerson: „Versäum es nicht, deinen Karren an einen Stern anzudeichseln.“ Dieses Motto ist der inhaltliche Schwerpunkt.

Die Geschichte handelt von dem ältesten Kind einer armen Dorf-Familie, das im Alter von 8 Jahren für ein halbes Jahr seine Familie verlassen muss. Es muss in der weit entfernten Stadt am Meer ein halbes Jahr lang arbeiten, um Geld zu verdienen und so die Operation der Mutter zu finanzieren. Es erlebt dadurch Kummer und Einsamkeit. Es befreundet sich in der Stadt mit einem Kastanien-Baum, der auch sehr leidet – unter seiner Sehnsucht nach dem Wald und nach Beinen mit Stiefeln wie ein Mensch. Das Kind und der Baum entwerfen Zukunftspläne...

Leseprobe

„Ich brauche nichts als zwei Beine, Kind, nichts als zwei Beine wie du, nichts als das, es würde reichen! Du weißt gar nicht, wie gesegnet du bist, zwei Beine zu haben, richtige zwei Beine! Damit kannst du dich doch fortbewegen, in jede Himmelsrichtung! Fliegen – so ein Unsinn! Schritt vor Schritt – das würde mir reichen.“

Der Kastanienbaum hörte auf, bei jedem Satz zu ächzen. Seine Stimme klang jetzt eher wie ein sehnsüchtiges Rauschen: „Nach dem Wiedersehen mit dem Wald, möchte ich wie du durch unser Land und in die Ferne reisen. Was hältst du davon, wenn wir zusammen weggehen?“

Das Kind spürte einen Stich im Herzen. So sehr hatte es sich das Freuen abgewöhnt, dass das Glück jetzt wie ein Stich hineinschoss. Es war nicht mehr allein in der großen Stadt, hatte einen besten Freund.

„Ich komme gleich nächste Woche mit einem Spaten, einem sehr spitzen, Kastanie. Bis dahin habe ich genug Münzen, um einen zu kaufen. Dann grabe ich dir die Wurzeln frei. Und danach übe ich mit dir Gehen wie es Mama und Oma mit mir gemacht haben, als ich klein war. Und wie ich es meinen kleinen Geschwistern beigebracht habe!“

Autoren-Portrait

Xenia Nomikos-Erdmann, ein deutsch-russisch-griechischer Mix, Tochter eines russisch-griechischen Schriftstellers und Dissidenten, arbeitet als Psychotherapeutin in Berlin. Sie veröffentlichte bisher Kurzgeschichten im Konkursbuch-Verlag.

 

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Gestiefelte Lungenflügel

Xenia Erdemann-Nomikos

Eine Version der Kastaniengeschichte für das innere Kind im Erwachsenen, 56 Seiten, mit farbigen Abbildungen

Bildgestaltung: Dr. Frank-Carsten Erdmann,
                         Xenia Erdmann-Nomikos

ISBN 3-00-014225-8               7,00 € + Versandkosten

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Leseprobe

In einer großen Stadt lebte ein unglückliches Kind. Wenn es vor dem großen verstaubten Spiegel im Flur stand, sahen es zwei traurige Augen mit dunklen Augenringen an.
Fast den ganzen Tag hatte der Vater keine Zeit für das Kind. Weil er arbeiten musste, kam er erst spät am Abend nach Hause.
Die Mutter lag im Krankenhaus, weit weg, in einer anderen Stadt. „Die Klinik ist besonders gut“, hatte Papa gesagt und sich lange geschnäuzt. Trotzdem hatte Mama die Augen nur einmal aufgeschlagen. Und dabei das Kind gar nicht erkannt - am letzten Sonntag, als das Kind und Papa vor dem Bett mit den grünen Laken saßen, Mamas Keuchen zuhörten und dem Piepen des Computers über dem Bett.
Als das Kind noch wusste, wie sich Fröhlichsein anfühlt, hatten Papa und Mama es „artig“ genannt. Weil es mit anderen Kindern genau so gut wie allein spielen konnte. Und weil es in fremden Betten oder auf Wirtshaus-Bänken einschlafen konnte, wenn Mutter und Vater noch mit anderen Eltern redeten, wenn das Gemurmel der Stimmen so angenehm ans Ohr drang wie ein plätschernder Bach.
Jetzt trug das Kind einen Schlüssel um den Hals. In der Küche lag immer Brot. Im Kühlschrank konnte es jederzeit Ketchup, Käse, Marmelade und Äpfel finden.
„Geh zu den Nachbarn, wenn du Hilfe brauchst“, sagte der Vater jeden Morgen, „und merk dir: Rede mit keinem, den du nicht kennst.“
Aber das Kind war nicht gern bei den Nachbarn. Tante Jenny telefonierte den ganzen Tag, das war langweilig. Und Oma Weber erzählte immerzu, dass sie Kopfweh hatte und dass sie noch einmal Kind sein wollte. Das war so dumm, dass sie vielleicht davon Kopfweh bekam. Denn Erwachsene durften doch tun, was sie wollten. Während Oma Weber dem Kind nicht einmal erlaubte, auf dem Fußboden zu spielen - nur im Sitzen und nur auf dem winzigen Tisch mit der Häkeldecke, die immerzu hinunterfiel und neu glatt gestrichen werden musste. Das war noch mehr zum Gähnen. Und es roch bei ihr ranzig und stickig, weil sie keinen Wind vertrug. Das Kind musste dann immerzu an Mama denken, die hatte geduftet wie eine Fee.

Das Kind weinte und trampelte, wenn Papa am Morgen in seinen Mantel schlüpfte. Es warf sich vor der Eingangstüre auf den Boden und hielt sich an Papas Beinen fest.
Seitdem nannte er es ein ungezogenes Kind, bekam dabei ein rotes Gesicht und wütende kleine Augen. Die Falten auf seiner großen Stirn wurden jedes Mal tiefer. So ging es schon viele Tage.

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Das Pech von Milbertshofen

von Xenia Erdmann-Nomikos

Cover: Dr. Frank-Carsten Erdmann

Hörbuch, 10:20 Minuten, folienverschweißt,
ISBN 3-00-014338-6                 3,00 € + Versandkosten      

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Inhalt

„Bayern-München“ spielt gegen „Ahoi-Bremerhaven“. .Die Reportage zeigt auf kabarettistische Weise den Zusammenhang von Fußball-Erfolgen und der Vogelgrippe. Die Reportage nimmt außerdem u.a. die Verletzungen, Krankheiten und Seelenlagen der Fußballer aufs Korn, ihre Abhängigkeit von den Medien, ihre oft unaussprechlichen Namen und Herkunftsländer. 

Autoren-Portrait

Xenia Nomikos-Erdmann, ein deutsch-russisch-griechischer Mix, Tochter eines russisch-griechischen Schriftstellers und Dissidenten, arbeitet als Psychotherapeutin in Berlin. Sie veröffentlichte bisher Kurzgeschichten im Konkursbuch-Verlag.

 

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